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BrainFair
 
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Vorträge für Schulen, 3. - 14. März 2014

BrainFairZurich

2014
 
Die BrainFair 2014 in den Medien  

"Im Büro Amphetamine, am Abend Beruhigungsmittel", Gespräch mit Prof. Paul Hoff, PUK Zürich >>

 
Die Angst besiegen, UZH News>>  

AUSSTELLUNG "KEINE PANIK!"

Vorankündigung

Vom 26. August bis 14. Dezember 2014 erleben Sie im Zoologischen Museum der Universität Zürich in der Ausstellung "Keine Panik - tierisch Angst im Gehirn" noch viel mehr zum Thema Angst. Der Eintritt ist frei.

Für Schulklassen, Gruppen und die Öffentlichkeit werden Führungen angeboten.


Geeignet für eine Schulstunde inklusive Fragen

Altersgruppen: A = 11 – 14 Jahre, B = 15 – 18 Jahre


[Die Vorträge sind ausgebucht - bitte keine Anmeldungen mehr senden. Danke]

I. ALLGEMEINWISSEN / GRUNDLAGENFORSCHUNG

1. Erstaunliches über das Gehirn [AUSGEBUCHT]

Steffen Bollmann / Carmen Ghisleni (Doktorierende ZNZ), Kinderspital Zürich
Zeitraum: 3. – 14. März  / Altersgruppen A und B / Hilfsmittel: Beamer

Wir möchten erstaunliche Zahlen und Fakten über das Gehirn veranschaulichen (z.B. die Länge unserer Axone reicht viermal um die Erde, ein Nervenimpuls ist so schnell wie ein Rennwagen usw.). Ein Quiz zeigt, wie eindrucksvoll das menschliche Gehirn ist und ob die Schüler die unglaublichen Dimensionen gut schätzen können.

2. Stammzellen: Freund und/oder Feind? [AUSGEBUCHT]

Max Gay (Doktorand), Anatomisches Institut, Universität Zürich
Zeitraum : 3.- 14. März (ausser Di ganztags und Mi Vormittag) / Altersgruppe B / Hilfsmittel: Beamer

Stammzellen könnten eine Rolle in der Krankheitsbekämpfung spielen, aber eventuell auch bei der Entstehung von Krankheiten. Neurale Stammzellen, die aus reprogrammierten Pigmentzellen der Haut gewonnen werden können, sind mögliche Lösungen, um neurodegenerative Krankheiten wie Parkinson zu schwächen oder sogar zu heilen. Stammzellen werden aber auch in Krankheitsbildern, wie zum Beispiel Krebs, gefunden. In diesem Bereich der Forschung gilt es, die schädlichen Stammzellen zu erkennen und zu bekämpfen.

3. Evolution der Glutamat Transporter Genfamilie

André Lehnherr (Doktorand), Institut für Molekulare Biologie, Universität Zürich
Zeitraum: 3. – 14. März (Mo nur Vormittag, ohne Di und Mi) / Altersgruppe B / Hilfsmittel: Beamer

Glutamat ist der wichtigste Neurotransmitter im zentralen Nervensystem und daher ist auch die Klärung der Rolle von Glutamat aus dem synaptischen Spalt für die Weitergabe von Signalen zentral. Wir untersuchen die Evolution der EAAT Genfamilie, die diese Funktion übernimmt, mit verschiedenen methodischen Ansätzen.

4. Was Gene über den Schlaf verraten können und warum er so wichtig ist [AUSGEBUCHT]

Alexandra Sousek (Doktorandin), Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Universität Zürich
Zeitraum : 6.- 14. März (Ausser Mo 10.3. Nachmittag) / Altersgruppen A und B / Hilfsmittel: Beamer

Der Vortrag handelt von dem Einfluss genetischer Variabilität auf den Schlaf und die Regulation der Schlafhomöostase (Reaktion auf Schlafentzug) sowie auf die Sensitivität für verschiedene pharmakologisch aktive Substanzen, z.B. Koffein. Messmethoden und Aufbau von Humanexperimenten werden besprochen.

II. GEHIRNKRANKHEITEN

5. Blick ins Gehirn von Epilepsie-Patienten [AUSGEBUCHT]

Gianina Toller (Doktorandin), Schweizerisches Epilepsie-Zentrum
Zeitraum : 3. - 7. März, Vor- oder Nachmittag / Altersgruppen A und B / Hilfsmittel: Beamer

Um die funktionelle Integrität bestimmter Hirnstrukturen zu prüfen, setzen wir am Schweizerischen Epilepsie-Zentrum Verfahren der funktionellen Bildgebung (fMRI) ein. Dabei zeigen wir Patienten einen Kurzfilm, in dem sie furchterfüllte Gesichter sehen. Den Schülern möchte ich einerseits aufzeigen, was im Gehirn passiert, wenn gesunde Menschen und Epilepsie-Patienten furchterfüllte Gesichter betrachten. Andererseits möchte ich den Schülern die Möglichkeiten und Grenzen der fMRI-Methode aufzeigen.

6. Wenn eine angeborene Krankheit das Gehirn auf Dauer schädigt

Prof. Johannes Häberle und Mitarbeiterinnen, Abteilung für Stoffwechselkrankheiten, Kinderspital Zürich
Zeitraum: 3. und 4. März / Altersgruppen A und B / Hilfsmittel: Beamer

Am Beispiel von ausgewählten angeborenen Stoffwechselkrankheiten soll die Schädigung durch im Körper entstehende Stoffe dargestellt werden. Dabei werden klinisches Bild, biochemische Ursache, Diagnostik und Therapie erläutert.

III. EMOTIONEN UND WAHRNEHMUNGEN

7. Neurobiologie der Angst [AUSGEBUCHT]

Dr. Volker Baur (Postdoktorand), Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, UniversitätsSpital Zürich
Zeitraum:
Mi Nachm, Do und Fr Vor- oder Nachmittag / Altersgruppe B / Hilfsmittel: Laptop mit Powerpoint und Beamer

Welche Gebiete im Gehirn kann man mit Angst in Verbindung bringen? Kurzer Überblick über die „klassischen Angst-Regionen“ (Amygdala) und neue Erkenntnisse aus Forschungen bzgl. Grauer und Weisser Substanz im Gehirn und in Bezug auf funktionelle und strukturelle Konnektivität.

8. Gefahr? Die Amygdala steht bereit [AUSGEBUCHT]

Olivier Schmid (Masterstudent), Klinik für Neurochirurgie, UniversitätsSpital Zürich
Zeitraum : 3.- 7. März, Vor- oder Nachmittag sowie 12. und 13. März nur Vormittag / Altersgruppe B / Hilfsmittel: Beamer, Ton

Einführung; Funktion und Funktionsstörung der Amygdala; Aktuelle Forschung: Video fMRI Experiment (Gesichtsemotionen-Erkennung durch Amygdala) + elektrophysiologische Untersuchungen; Diskussion.

9. Was können wir tun, wenn wir Angst haben, und was passiert dabei im Gehirn? [AUSGEBUCHT]

Dr. med. Annette Brühl, Psychiatrische Universitätsklinik Zürich & Universität Cambrige
Zeitraum : 6. – 7. & 12.- 14. März, Vor- oder Nachmittag / Altersgruppen A und B / Hilfsmittel: Beamer

Angst ist im Prinzip ein (über)lebenswichtiges Gefühl. Unser Gehirn ist sehr gut darin, bedrohliche Dinge zu finden. Allerdings gibt es auch häufig „Fehlalarme“, das heisst, dass wir Angst empfinden, obwohl die Situation eigentlich nicht bedrohlich ist. Es gibt eine Reihe von Strategien, wie wir mit Angst umgehen können. Was passiert dabei im Gehirn?

10. Rückenschmerzen im Gehirn? Auswirkungen des Angst-Vermeidungsverhaltens bei Rückenschmerzen

Dr. Sabina Hotz-Boendermaker / Michael Meier / Bart Boendermaker / Andrea Vrana, Universitätsklinik Balgrist, Chiropraktische Medizin
Zeitraum: 4.-7. & 11. -14. März, Vor- oder Nachmittag / Altersgruppe B / Hilfsmittel: Beamer, Pointer

Die meisten Menschen leiden in ihrem Leben einmal an Rückenschmerzen. Bei einer kleinen Zahl von Patienten werden die Beschwerden chronisch, das heisst die Rückenschmerzen dauern länger als 6 Monate an. In dieser Patientengruppe sind oft keine körperlichen Ursachen für die Beschwerden mehr zu finden. Neueste Untersuchungen zeigen, dass die Veränderungen und Ursachen für chronische Schmerzen im Gehirn zu suchen sind. Dieser Vortrag soll erstens den Zusammenhang zwischen der Angst vor Bewegungen und chronischen Rückenschmerzen aufzeigen und zweitens dass eine Prävention bereits bei noch gesunden Menschen sinnvoll ist.

11. Gedächtnis und Emotionen [AUSGEBUCHT]

Prof. Dr. Peter Klaver, Psychologisches Institut, Psychopathologie und Klinische Intervention, Universität Zürich
Zeitraum : Do 6. & 13. März, Vor- oder Nachmittag / Altersgruppen A und B / Hilfsmittel: Overhead Projektor

Warum erinnern wir uns oft an schöne Momente und an nette Menschen? Oder warum träumen wir häufiger von Dingen die uns Angst machen? Die Hirnforschung bietet Erklärungen, wie Angst und Freude im Gedächtnis verankert sind.

12. Wie motiviert uns unser Gehirn? [AUSGEBUCHT]

Alice Mosberger (Doktorandin), Institut für Hirnforschung, Universität Zürich
Zeitraum: Mi – Fr, 5. – 7. & 12. – 14. März, Vor- oder Nachmittag / Altersgruppen A und B / Hilfsmittel: Beamer für Powerpräsentationen und Videos, wenn möglich

Kurze Einführung in die Funktionen des Gehirns als Überblick (Sensorik, Motorik, Kognition) und anschliessend Fokus auf neuromodulatorische Systeme (Dopamin, Serotonin, etc.) mit Vertiefung in das Thema Motivation. Wie entsteht Motivation im Gehirn? Wie beeinflusst Motivation unsere Leistung, Lernfähigkeit, etc.? Was passiert, wenn das Motivationssystem im Gehirn erkrankt? Für die Altersgruppe B kann in diesem Kontext auch auf das Thema Sucht eingegangen werden.

13. Wie Babys die Welt wahrnehmen und verstehen [AUSGEBUCHT]

Prof. Dr. Moritz Daum, Entwicklungspsychologie, Psychologisches Institut, Universität Zürich
Zeitraum : Mo – Mi, 3.- 5 & 10. – 13. März, nachmittags / Altersgruppe B / Hilfsmittel: Beamer

Babys verfügen bereits von Geburt an über erstaunliche Fähigkeiten, ihre Umwelt wahrzunehmen und zu verstehen. Im Vortrag soll aufgezeigt werden, wie die Kinder früh im Leben ihre physikalische und soziale Umwelt interpretieren, wie man dieses frühe Wissen messen kann und welche Rolle dabei die Entwicklung des Gehirns spielt.

14. Gamen und Dein Gehirn [AUSGEBUCHT]

Dr. Daniel Kiper, Institut für Neuroinformatik und Life Science Learning Center,
UZH und ETH (Vortrag auch auf Französisch oder Englisch möglich)
Zeitraum : 3.- 14. März / Altersgruppen A und B / Hilfsmittel: Beamer

Im Vortrag werde ich zeigen, wie Gehirnaktivität von Video Games beeinflusst wird. Ich erkläre die positiven sowie negativen Folgen von intensivem „Video Gaming“.

IV. SINNESEINDRÜCKE

15. Synästhesie – Wenn Töne Farben induzieren [AUSGEBUCHT]

Lars Rogenmoser (Doktorand), Neuropsychologie, Psychologisches Institut, Universität Zürich
Zeitraum : 3.- 14. März (ausser Mi Nachm. und Do Vormittag) / Altersgruppe B / Hilfsmittel: Beamer

Das Phänomen der Synästhesie (gekoppelte Sinneseindrücke) wird vorgestellt und dessen Inspiration auf weitere Forschungsgebiete (Wahrnehmung, Kognition, Savant, Neurophilosophie) diskutiert. Ebenso werden EEG Befunde zur Ton-Farbe-Synästhesie gezeigt.

16. Visuelle Wahrnehmung, was können wir von optischen Illusionen lernen? [AUSGEBUCHT]

Dr. Daniel Kiper, Institut für Neuroinformatik und Life Science Learning Center,
UZH und ETH (Vortrag auch auf Französisch oder Englisch möglich)
Zeitraum: 3.- 14. März / Altersgruppen A und B / Hilfsmittel: Beamer

In diesem Vortrag werde ich verschiedene optische Illusionen zeigen und erklären. Diese Illusionen erlauben Forscher Einblicke in die Gehirnprozesse, die für die visuelle Wahrnehmung wichtig sind.

17. Wie wir Dinge sehen können – oder eben nicht: optische Täuschungen und Sehstörungen [AUSGEBUCHT]

Maya Barben (Doktorandin), Departement Ophtalmologie, UniversitätsSpital Zürich
Zeitraum : 3. – 14. März, Mo/Mi/Do/Fr Vormittag sowie Di und Do Nachmittag / Altersgruppe B / Hilfsmittel: Beamer

Für uns Menschen ist das Auge eines der wichtigsten Sinnesorgane. Doch wie sieht man eigentlich? Wie kommt es zu optischen Täuschungen? Und was passiert, wenn das Auge nicht richtig funktioniert? Mit anschaulichen Beispielen werden Sehphänomene vorgestellt und das Zusammenspiel zwischen Augen und Gehirn erklärt.

V. NEUROREHABILITATION

18. Neuroplastizität nach Rückenmarkläsion: Bedeutung für die Rehabilitation einer Querschnittlähmung [AUSGEBUCHT]

Prof. Dr. Volker Dietz, Zentrum für Paraplegie, Universitätsklinik Balgrist
Zeitraum : Mi 12. und Fr 14. März, nachmittags / Altersgruppe B / Hilfsmittel: Laptop und Beamer

Formen der Querschnittlähmung und deren Konsequenzen. Regenerationsansätze und Rehabilitationsansätze. Kompensation und Adaptation. Neurorehabilitationstechnologie. Grenzen der Funktionsverbesserung. Ziele der Rehabilitation

19. Grundlagen des Lernens – das flexible Gehirn [AUSGEBUCHT]

Prof. Dr. Jürg Kesselring, Direktor Neurorehabilitation, Rehaklinik Valens
Zeitraum : 7. – 14. März (nur Nachmittag) / Altersgruppe B / Hilfsmittel: Laptop und Beamer

In unserem Gehirn werden lebenslang neue Verbindungen zwischen den ca 100 Milliarden Nervenzellen geknüpft - aber nur diejenigen bleiben bestehen, die auch aktiv benutzt werden. Dies ist die Grundlage des Lernens - die Auseinandersetzung mit der Umwelt in den Problemlösungen des Alltags. In den letzten Jahren ist die Erforschung der Neuroplastizität, d.h. der Anpassung der Hirnstrukturen und –funktionen an die veränderten Anforderungen aus der Umwelt zu einem zentralen Thema der Neurowissenschaften geworden. In der Neurorehabilitation, der Behandlung von Patientinnen mit akuten oder chronischen Hirnerkrankungen werden Erkenntnisse daraus und solche Prinzipien des Lernens im praktischen Alltag umgesetzt. Aus der Beobachtung der in den Therapien erreichten Veränderungen können aber auch wieder neue Einsichten in die Grundlagen des Lernens gewonnen werden.

20. YouKicker: Paraplegiker im Bann der Bälle

Dr. Michael Villiger (Postdoktorand), Forschungszentrum für Paraplegie, Universitätsklinik Balgrist
Zeitraum : 3.-6. März  / Altersgruppen A und B / Hilfsmittel: Beamer

Die Rehabilitation bei Patientinnen und Patienten mit Querschnittslähmung oder nach einem Schlaganfall besteht aus einem intensiven, täglichen Aufbautraining. Abwechslung bei der Trainingsgestaltung ist hierbei der Schlüssel zum Erfolg. Zusätzlich bewirkt eine motivierende Umgebung positive Therapieergebnisse. Hier setzt das Training mit „YouKicker“ an. So können spielerische Einheiten das harte Rehabilitationstraining virtuell ergänzen.

 

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© 2014 ETH Zurich | Disclaimer | 17 February 2014
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