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Ursina Grond (Doktorandin), Zentrum für
MR-Forschung, Kinderspital Zürich
Zeitraum : 4.- 8. März, ausser Mo
Vorm. / Altersgruppe A / Hilfsmittel: Beamer/Lautsprecher (es werden kurze
Filmsequenzen gezeigt)
Wie sieht unser Gehirn aus (kurze Einführung)? Wie verarbeitet der Mensch Zahlen? Wie rechnen wir? Können auch Tiere rechnen?
Regina Reimann (MD/PhD
Studentin/Assistenzärztin), Neuropathologie, UniversitätsSpital Zürich
Zeitraum : 4.- 15. März / Altersgruppe B
Beschreibung des Berufsbildes Neuropathologe. Kurze Einführung in die Anatomie / Histologie des menschlichen Gehirns. Kurzer Vergleich mit dem Mausgehirn. In Ergänzung einige Bilder zu häufigen Erkrankungen (Schlaganfall, Tumore, Multiple Sklerose).
Steffen Bollmann / Carmen Ghisleni (Doktorierende ZNZ), Kinderspital Zürich
Zeitraum: 4. – 15. März (ausser 4.3 Vorm. und 12.3.) / Altersgruppen A und B / Hilfsmittel: Beamer
Wir möchten erstaunliche Zahlen und Relationen aus dem Gehirn veranschaulichen (z.B. die Länge unserer Axone reichen viermal um die Erde, ein Nervenimpuls ist so schnell wie ein Rennwagen usw.). Ein Quiz zeigt, wie eindrucksvoll das menschliche Gehirn ist und ob die Schüler die unglaublichen Dimensionen gut schätzen können.
Prof. Lukas Sommer, Anatomisches Institut,
Universität Zürich
Zeitraum : 4.- 8. März sowie 12. –
13. März, nachmittags / Altersgruppe B /
Hilfsmittel: Beamer
Alle unsere Organe entstehen aus so genannten "Stammzellen". Aber was genau ist eigentlich eine Stammzelle, und warum erhoffen sich Biologen und Aerzte, dass mit solchen Zellen gewisse Krankheiten oder Verletzungen vielleicht einmal geheilt werden könnten? Haben adulte, also vom erwachsenen Körper gewonnene Stammzellen, das gleiche therapeutische Potenzial wie embryonale Stammzellen? Wenn man bedenkt, dass man adulte Stammzellen einer Art ‚Verjüngungskur’ unterziehen kann, ist dann Forschung an embryonalen Stammzellen überhaupt noch nötig? Solche Fragen sowie ethische Aspekte der Stammzellforschung werden im Rahmen dieses Vortrags diskutiert.
Prof. Stephan Neuhauss, Institut für
Molekulare Biologie, Universität Zürich
Zeitraum :
4.- 8. März und 14. – 15. März / Altersgruppen A und B / Hilfsmittel: Beamer
Zebrafische werden
immer häufiger in der Forschung eingesetzt, sowohl um Krankheiten wie Krebs und
Hirnstörungen besser zu verstehen, als auch ein grundlegendes Verständnis der
Wirbeltierentwicklung zu erlangen. Was macht nun diese lebendigen kleinen
Aquarienfische so interessant für Forscher? In meiner Stunde werde ich den
Zebrafisch und seine faszinierende Genetik und Embryonalentwicklung vorstellen
und auf aktuelle biomedizinische Forschungsergebnisse eingehen.
Max Gay (Doktorand), Anatomisches Institut,
Universität Zürich
Zeitraum :
6.- 15. März / Altersgruppe B / Hilfsmittel: Beamer
Stammzellen spielen eine Rolle in der
Krankheitsbekämpfung, aber eventuell auch bei der Entstehung von Krankheiten. Neurale
Stammzellen, die aus reprogrammierten Pigmentzellen der Haut gewonnen werden können, sind mögliche Lösungen,
um neurodegenerative Krankheiten wie Parkinson zu schwächen oder sogar zu
heilen.
Stammzellen werden aber auch in Krankheitsbildern, wie zum Beispiel Krebs,
gefunden. In diesem Bereich der Forschung gilt es, die schädlichen Stammzellen
zu erkennen und zu bekämpfen.
Tobias Alther
(Doktorand), Institut für Molekulare Biologie, UZH
Zeitraum:
6. – 8. März / Altersgruppen A und B / Hilfsmittel: Beamer
Unser Nervensystem ist aus vielen Milliarden Zellen aufgebaut, welche untereinander mit noch mehr Verbindungen (Axonen und Dendriten) in Kontakt stehen. In meinem Vortrag werde ich aufzeigen, wie diese Verbindungen während der Entwicklung entstehen und wie wir
Axonwachstum
im Hühnerei untersuchen können.
Nicolas Giret, Institut für Neuroinformatik
UZH / ETH (Vortrag nur auf Französisch oder Englisch)
Zeitraum :
4.- 15. März / Altersgruppen A und B / Hilfsmittel: Beamer / Lautsprecher
Je décrirai quelques caractéristiques du chant des oiseaux, pourquoi on s’y intéresse, quelles sont les fonctions du chant, en illustrant avec des exemples précis. Puis, je présenterai comment le chant est contrôlé par le cerveau.
Rebecca Derungs / Claudia Späni
(Doktorandinnen ZNZ), Abteilung
für Psychiatrische Forschung, Universität Zürich
Zeitraum : Do 14. und Fr 15. März / Altersgruppen A und B / Hilfsmittel: Beamer
Alzheimer ist die häufigste Demenzerkrankung und wird durch die erhöhte Lebenserwartung der Bevölkerung zu einem zunehmenden Problem für Betroffene, Angehörige sowie für das Gesundheitssystem. Wir möchten eine kleine Einführung in die Krankheit und die Diagnose (interaktive Übung) von Morbus Alzheimer bieten und anschliessend einen Einblick in kognitive Verhaltenstests mit Mäusen zeigen (Objekterkennung und räumliche Orientierung).
Sonia Grinschgl (Doktorandin), Psychiatrische Forschung UZH
Zeitraum: 11. – 15. März (ausser Mo Vorm.)/ Altersgruppe B (evtl. A) /
Hilfsmittel: Beamer
Die Alzheimersche Krankheit ist die am häufigsten auftretende neurodegenerative Erkrankung und ist hauptsächlich durch extrazelluläre amyloide Plaques charakterisiert, die als Ablagerungen im Gehirn auftreten und anscheinend zum massiven Nervenzelltod führen. Familiäre Formen der Alzheimerischen Krankheit konnten in Zusammenhang mit Mutationen im Transmembranprotein „Amyloid Precursor Protein“ (APP) und auch in dessen prozessierenden Enzymen (Presenilins) gebracht werden. Ein weiteres Spaltprodukt von APP ist das AICD („APP-Intracellular Domain“), ein intrazelluläres Signalpeptid, das im Zellkern verschiedene Genprodukte reguliert und dessen Funktionen ebenso noch nicht aufgeklärt wurden. Der Vortrag erklärt, wie wir versuchen, AICD-induzierte Veränderungen im Gehirn mit Hilfe von Zellkultur und Tierversuchen in Mäusen besser zu verstehen.
Prof. Johannes Häberle und Liyan Hu (Doktorandin), Abteilung für Stoffwechselkrankheiten, Kinderspital
Zürich
Zeitraum: 4. und 5. sowie 11. – 14. März
/ Raum Winterthur bevorzugt / Altersgruppen A und B / Hilfsmittel: Beamer
Am Beispiel von ausgewählten angeborenen Stoffwechselkrankheiten soll die Schädigung durch im Körper entstehende Stoffe dargestellt werden. Dabei werden klinisches Bild, biochemische Ursache, Diagnostik und Therapie erläutert.
Mario Hermann (Doktorand), Institut für
Neuropathologie, Universität Zürich
Zeitraum: 4. – 8. März / Altersgruppe B / Hilfsmittel: Beamer oder
Hellraumprojektor
Ich werde auf die Methoden eingehen, mit denen man genetische Ursachen von Krankheiten im Gehirn identifiziert und entsprechend versucht, im Modellsystem die Folgen dieser Mutationen zu untersuchen. Krankheitsbilder unterscheiden sich in Maus und Mensch und deshalb könnten menschliche Zellen eine gute Alternative für diese Forschung sein.
Dr. med. Milan Scheidegger, Institut für Biomedizinische Technik ETH und
Klinik für affektive Krankheiten und Allgemeine Psychiatrie, PUK Zürich
Zeitraum: 4. – 15. März / Altersgruppe B / Hilfsmittel: Beamer
Jeder von uns kennt sie gelegentlich, Gefühle der Angst, Niedergeschlagenheit oder Lustlosigkeit. Doch was, wenn sie uns völlig einnehmen und den Alltag bestimmen? Was die meisten von uns irgendwann im Leben als kurze Episode, als emotionaler Ausnahmezustand ereilt, ist für viele Menschen, die an einer psychischen Erkrankung leiden, eine andauernde Grundstimmung, die alle Lebensbereiche dominiert. Kann uns der Blick ins Gehirn dabei helfen psychische Krankheiten besser zu verstehen und zu behandeln oder müsste man vielleicht sogar die ganze Gesellschaft therapieren?
Prof. Boris Quednow , Psychiatrische
Universitätsklinik Zürich
Zeitraum : 4.- 15. März (ausser Fr 8.
März) / Altersgruppe B / Hilfsmittel:
Beamer
Erste Erfahrungen mit psychoaktiven Substanzen – wie zum Beispiel Alkohol oder Nikotin – gehören oft zur jugendlichen Entwicklung dazu. Wie jedoch psychoaktive Substanzen die Reifung des Gehirns beeinflussen und welche langfristigen Konsequenzen das haben könnte, ist bisher nur wenig erforscht. Unsere Arbeitsgruppe beschäftigt sich daher vor allem mit der Frage, welche Langzeitwirkung verschieden Substanzen wie Cannabis, Kokain und Ecstasy auf das Gehirn und das Verhalten haben. Auch versuchen wir herauszufinden, ob bestimmte Persönlichkeitseigenschaften von Personen eher in eine Abhängigkeit führen als andere. Der Vortrag soll einen Moralin-armen Überblick über Konsequenzen und Voraussetzungen eines chronischen Substanzkonsums geben.
Dr. Uwe Herwig, Psychiatrische Universitätsklinik Zürich
Zeitraum: 5. – 8. März und 12. – 14. März / Altersgruppe B / Hilfsmittel:
Beamer
Ständig regulieren wir mehr oder weniger bewusst und erfolgreich unsere Gefühle. Hierfür stehen uns verschiedene mentale Strategien zur Verfügung. Die Bildgebung von Hirnfunktionen zeigt auf, wo Emotionsregulation in unserem Gehirn stattfindet und wie sie wirkt. Daraus können wir wiederum Schlüsse für den alltäglichen Umgang mit Gefühlen und z.B. auch mit Stress ziehen.
Dr. Isabelle Spühler, Postdoc, Institut für Neuroinformatik
Zeitraum: 4. – 15. März ausser Mittwoch, jeweils am Vormittag / Altersgruppe B
/ Hilfsmittel: Beamer
In meinem Vortrag möchte ich über die verschiedenen Botenstoffe (erregende und hemmende, wie auch modulierende Neurotransmittoren) des Gehirns sprechen, sowie aufzeigen, was für Kommunikationswege sie haben (chem. Synapse). Ich möchte auch auf einen Botenstoff, Dopamin, vertieft eingehen und zeigen, wie Dopamin zentral ist in unserem Belohnungssystem, unser Lernen beeinflusst, aber auch was sich zeigt, wenn es fehlt (Parkinson) und wie Drogen auf das Dopaminsystem wirken.
Helge Johannssen (Postdoc)/Carolin von Schultz (Doktorandin), Institut
für Pharmakologie, UZH
Zeitraum: 5. – 7. und 11. – 14. März, vormittags / Altersgruppe B / Hilfsmittel: Beamer oder
Hellraumprojektor
Schmerz kennen wir alle – er ist eine unangenehme aber überlebenswichtige Funktion unseres Gehirns, die uns vor Verletzungen schützt. Ist unser Gehirn in puncto Schmerz einzigartig, oder gibt es entsprechende Mechanismen auch im Tierreich?
Wir als Menschen können Schmerzen äussern, durch Mimik und mit Worten.
Aber wie ist Schmerzverhalten bei Tieren erkennbar?
Und wie können wir als Forscher mit diesem Wissen im Labor verantwortungsvoll umgehen?
Dr. Daniel Kiper, Institut für Neuroinformatik
und Life Science Learning Center,
UZH und ETH (Vortrag auch auf Französisch oder Englisch möglich)
Zeitraum : 4.- 15. März / Altersgruppen A und B / Hilfsmittel: Beamer
In diesem Vortrag werde ich verschiedene optische Illusionen zeigen und erklären. Diese Illusionen erlauben Forscher Einblicke in die Gehirnprozesse, die für die visuelle Wahrnehmung wichtig sind.
Dr. Michael Pfeiffer, Post-Doc, Institut für
Neuroinformatik
Zeitraum :
4.- 15. März (Mo, Di und Fr ) / Altersgruppe B /
Hilfsmittel: Beamer
Computer sind aus dem modernen Leben nicht mehr wegzudenken. Trotzdem ist das menschliche Gehirn in vielen Belangen der heutigen Technologie überlegen. Ich zeige, wie die Hirnforschung die Entwicklung neuer Technologien inspiriert. Dabei werde ich insbesondere eine neuartige Kamera vorführen, die nach dem Vorbild unserer Netzhaut entwickelt wurde.
Christian Brändli (Doktorand), Institut für
Neuroinformatik UZH / ETH
Zeitraum: 4. – 15. März (ausser Mittwoch)/ Altersgruppen A und B / Hilfsmittel: Beamer
Damit wir uns in unserer Umwelt zurecht finden und damit wir tun können, was wir wollen, müssen wir jede Menge an Informationen verarbeiten. Heutige Computer können zwar auch Informationen verarbeiten, doch sie machen das auf eine komplett andere Weise wie unser Gehirn. Ein Teil der Neuroinformatik besteht darin, das Wissen über unser Gehirn und dessen Funkionsweise in Computerchips umzuwandeln. In unserer Forschungsgruppe haben wir einen Chip entwickelt, der die Funktionsweise der Netzhaut nachahmt und nur auf Veränderungen im Blickfeld reagiert. In meinen Vortrag werde ich kurz erläutern, was das Gehirn vom Computer unterscheidet und die Funktionsweise unseres Chips demonstrieren (anhand von Live-Streams, Videos und einem Bleistift balancierenden Roboter).
Lea Grimm
(Masterstudentin), Institut für Neuroinformatik, UZH
Zeitraum:
4. – 8. März / Altersgruppen A und B / Hilfsmittel: Wandtafel/Hellraumprojektor
oder Beamer
Demonstration verschiedener optischer Täuschungen. Kurze Einführung über das Sehsystem und Erklärung, weshalb die optische Information zu falschen Schlussfolgerungen führt.
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